Titel: Schwarze Weiblich*keiten. Intersektionale Perspektiven auf Bildungs- und Subjektivierungsprozesse
Autor*in: Denise Bergold-Caldwell, Christine Löw, Vanessa Eileen Thompson (Hg.)
Verlag: Barbara Budrich
Femina Politica Jg. 30, Nr. 2-2021
Das Heft knüpft an aktuelle politische Debatten an, sei es an Black Lives Matter als transnationale Bewegung, (Neo)-Kolonialismus von Grenz- und Migrationsre-gimen, strukturellen Rassismus im Gesundheitssektor, Klimaaktivismus und Digi-talisierung oder an Extraktivismus und abolitionistische Demokratie. Diese Themen werden aus einer dezidiert Schwarzfeministischen, Afrofeministischen sowie Afro-diasporisch-feministischen Perspektive analysiert. Schwarze Feminismen zeichnen sich seit langem durch genuin intersektionale und transnationale Denkweisen aus; sie sind zum großen Teil kapitalismuskritisch, indem sie Analysen gegen die Aus-beutung von Mensch und Umwelt erarbeiten. Verbindende Elemente sind zudem Er-kenntnisweisen, die explizit von den Erfahrungen Schwarzer Frauen ausgehen und autonome Epistemologien, die Strategien bzw. Methoden zur kollektiven gegensei-tigen Stärkung und Unterstützung, des Empowerments sowie hin zu einer befreiten Gesellschaft für alle entwickeln.
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